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Chronik

 

 

Der Beginn der Donaunixen 1973


Gründergruppe:
(v.l.) Daniela Rädisch, Christl Mayershofer, Dagmar Tiedemann, Doris Glogger,
Claudia Kreil, Cornelia Mayer, Sabiane Streckel, Margarete Enzmann

Fast 40 Jahre ist es her, acht Nixen sich zum Bade trafen. Heute schon ein bisschen rund, ein bisschen schwer, damals schlank, adrett und ausgeschlafen. Frau Rauscher sprach: Paßt auf, ihr feschen Nixen Ich werde eine Kür Euch mixen. Mit Donauwalzer, Bolero und noch mehr hatten sie Erfolg - sie holten Titel! Übung, Spaß und Freude sehr waren die probaten Mittel. (C. Kreil)

 

 

Der Startschuss der Donaunixen des TSV Neuburg fiel am 21. Mai 1973 im Lehrschwimmbecken des Neuburger Hallenbades. Acht Mädchen aus der Schwimmabteilung im Alter zwischen 10 und 11 Jahren waren die ersten Synchronschwimmerinnen. Im Oktober dessel-ben Jahres glückte der erste öffentliche Auftritt bei den Stadtmeisterschaften im Schwimmen ausgezeichnet.

 

Den ersten offiziellen Wettkampf bestritten die Donaunixen erfolgreich 1975 in Würzburg bei den Bayerischen Meisterschaften: dort holten sie sich den Titel im 8er Bilderreigen!

 

 

 

Die Höhepunkte der Donaunixen

Besondere Höhepunkte waren in den fast 40 Jahren:
Ausrichtung von drei Deutschen Jugendmeisterschaften in Neuburg:
    - 1987 Gewinn von 2 Jugendvizemeistertiteln
    - 1990 Gewinn sämtlicher zu vergebender Titel in allen Altersklassen und weiteren Treppchenplätzen - zum ersten Mal "bester Synchroverein Deutschlands"
    - 1998 Gewinn von drei Titeln und zwei Vizemeistertiteln
Veranstaltung anlässlich "25 Jahre Donaunixen"
Überreichung des Grünen Bandes 1998 für vorbildliche Talentförderung im Verein als erster synchronschwimmbetreibender Verein Deutschlands, verbunden mit einer Förderprämie und einer Sportskulptur der Dresdner Bank mit einer Feierstunde in Ingolstadt mit 200 geladenen Gästen.
Überreichung des Wanderpreises der Deutschen Schwimmjugend  für die beste Jugendarbeit 1989/1990/1991
Einführung der Sportart Synchronschwimmen 1990 im Ungarischen Schwimmverband in Budapest im Auftrag des Weltschwimmverbandes (FINA) mit sechs Donaunixen und zwei Trainerinnen
Eurosport gewinnt Donaunixe Renate Luba als Moderatorin von 1998 bis 2008.
Mit Renate Luba hat der Sender Eurosport eine fachkompetente Moderatorin für die Übertragungen der europäischen (LEN) und weltweiten (FINA) Wettkämpfe für den deutschsprachigen Raum berufen.
Ihr Debüt gab sie im Mai in Prag beim Europa-Cup. Es folgten zahlreiche Übertragungen von Europa- und Weltmeisterschaften in einem Zeitraum von 10 Jahren.

Renate Luba

"Durch das Synchronschwimmen habe ich Interessantes erlebt, eine Menge gelernt und bin in Deutschland und Europa schon früh viel herumgekommen. Genauso spannend waren dann auch die 10 Jahre als Co-Kommentatorin für das Synchronschwimmen bei Eurosport. Das alles hatte ich nie erwartet, als ich mein erstes Ballettbein im Nichtschwimmerbecken bei Frau Kotzur geübt habe." (R. Luba)

 

 

 

 

 

Erste Teilnahme an Masters-Weltmeisterschaften 2000 in München (startberechtigt sind Vereine weltweit). Gewinn des Weltmeistertitels im Gruppenwettbewerb der Altersklasse 20-34 Jahre sowie des Vizeweltmeistertitels im Duett der Altersklasse 20-29 der Geschwister Pogadl
Teilnahmen an den Masters Weltmeisterschaften 2004 in Riccione/Italien
und 2006 in Standford / Kalifornien

       

Die nationalen Meisterschaften der Donaunixen

 

Seit dem Debütwettbewerb 1975 läuft die Talentschmiede sehr erfolgreich auf Hochtouren

seit 1976 jährliche Teilnahme an Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften im Jugend und offenen Bereich; zahlreiche Titelgewinne in Solo, Duett und Gruppe
seit 1985 jährliche Teilnahme an Deutschen Jugendmeisterschaften
ab 1987 wurden 25 Jahre in Folge Medaillen in den Disziplinen Soli/Duett/Gruppe geholt:
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35 x Gold
27 x Silber
26 x Bronze
seit 1986 jährliche Teilnahme an Deutschen Meisterschaften
seit 1987 19 Treppchenplätzen, davon 8 x Titel Deutscher Meister
1990 Einführung des Sichtungstests im Bayerischen Schwimmverband "Muki-Test". Ab diesem Zeitpunkt erfreut sich die Teilnahme besonderer Beliebtheit - bereits viele kleine Donaunixen gingen als "Gesamtsiegerinnen" hervor

2011_BJM 001
Die Mannschaft der Donaunixen, hier 2010 bei
den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Neuburg

 

 

 

Die internationalen Wettkämpfe der Donaunixen

Jugendeuropameisterschaften:
1988 Erste Teilnahme in Ede / Holland mit Renate Luba und Claudia Pogadl
1990 Leicester / England mit Birgit Luba / Andrea Prieß / Angela Pogadl / Monika Mayer
1992 Oulu / Finnland mit Anke Goßmann / Cornelia Rauscher
1996 Tel Aviv / Israel mit Cornelia Libal
1998 Narbonne / Frankreich mit Cornelia Libal / Sabine Abke/Eva Valkova
1999 Loano / Italien mit Cornelia Libal
2000 Bonn mit Cornelia Libal
2009 Gloucester / England mit Natascha Heckel / Hannah Huber
2010 Tampere / Finnland mit Natascha Heckel
Jugendweltmeisterschaften:
1993 Leeds / England mit Cornelia Rauscher
1995 Bonn mit Agnes Wrobel
1997 Moskau / Russland mit Cornelia Libal / Sabine Abke / Eva Valkova
2001 Seattle / USA mit Patrizia Kaul / Sonja Schlamp
2010

Indianapolis / USA mit Natascha Heckel

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v.l.: Dr. Claudia Spieß (geb. Pogadl), Angela Hofmeister (geb. Pogadl)

Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 1994 in Rom (ITA) war ein unvergesslicher Höhepunkt unserer sportlichen Karriere. Rückblickend neben dem sportlichen Wettkampf bleiben die Erinnerungen an das gesamte Team des Deutschen Schwimm-verbandes Die vielen gemeinsamen Eindrücke an der Seite von den Schwimmern (u.a. Franziska van Almsick) oder den Wasserspringern (u.a. Jan Hempel) sowie den Wasserballern, die Eröffnungsfeier (mit vielen Prominenten u.a. Bud Spencer) mit dem Einmarsch hinter der deutschen Fahne, die Produktion einer eigenen Musik-CD mit Sängerin Keely Hawkes (Produzent Leslie Mandoki) und die vielen Fernsehauftritte (u.a. im DSF). "

(Geschwister Pogadl)

Europameisterschaften:
1989 Bonn mit Claudia Pogadl / Renate Luba
1991 Athen / Griechenland mit Renate und Birgit Luba / Claudia und Angela Pogadl
1993 Sheffield / England mit Claudia und Angela Pogadl
1999 Istanbul / Türkei mit Cornelia Libal
2000 Helsinki / Finnland mit Cornelia Libal
2002 Berlin mit Cornelia Libal (Finalteilnahme in Solo und Duett)
Weltmeisterschaften:
1994 Rom / Italien mit Claudia und Angela Pogadl
2001 Fukuoka / Japan mit Cornelia Libal
2009 Rom / Italien mit Natascha Heckel


Cornelia Libal

"Weltmeisterschaften 2001 in Fukuoka (Japan) und Europameisterschaften 2002 in Berlin - ist das wirklich schon 10 Jahre her?

 

Die WM war einfach super, die Stimmung bei den Wettkämpfen in Japan war genial mit diesem begeisterten Publikum Die EM war ein Highlight - nach dem Solo Vorkampf hat mir Herr Obermark gesagt, dass ich es ins Finale geschafft habe, im Solo und im Duett (mit Bettina Wrase, Eintracht Karlsfeld). Da sind dann vor Freude ein paar Tränen geflossen."

 

(C. Libal)

 

 

 

 

Weitere bedeutende Auftritte im DSV-Team bei Europa- und Weltcups:

 

In Wien, Desenzano / Italien, Papendal / Niederlande, Bari / Italien, Kairo / Ägypten
und internationale Wettkämpfe in Vaduz (Liechtenstein), Palma de Mallorca, Genf,
Wien, Rom, Moskau, Odensee (Dänemark), Florenz und Paris

Teilnahme an Mittelmeerspielen - Comen Cup - mit dem C / D-Kader des DSV:
2006 in Sevilla / Spanien mit Astrid Szirmai
2007 in Genf / Schweiz mit Astrid Szirmai und Natascha Heckel
2009 in Belgrad / Serbien mit Hannah Huber
2011 in Mailand / Italien mit Julia Müller, Alina Schläfer und Verena Koch

Internationale Wettkämpfe mit dem Bayerischen Schwimmverband

 

In 25 Jahren nahmen fast jährlich Donaunixen an internationalen Wettkämpfen in den Auswahlmannschaften des Bayerischen Schwimmverbandes teil, u.a.

16x in Folge bei den Flanders-Open in Belgien
bei den amerikanischen Jugendmeisterschaften in Ford Lauderdale/Florida
und San Francisco/Kalifornien
2x bei der Synchro-Gala in Wien
2x bei Roma-Synchro
2x bei Czech-Open in Brünn
2x beim internationalen Jugendwettkampf in Loano/Italien
bei den Scottish-Open in Glasgow
beim Christmas-Price in Prag
bei den slowakischen Jugendwettkampf in Bratislava
bei den Swiss-Open in Vaduz


Natascha Heckel

"Im Sommer 2009 nahm ich an den 13. Schwimm-Weltmeisterschaften teil.

 

Hier bewies die Elite der deutschen Synchronschwimmerinnen in der "Ewigen Stadt" Rom erneut ihr Können.

 

Die zauberhafte Schönheit der Stadt, Sonne von früh bis spät und die Ästhetik unseres Sports bereiteten spektakuläre Wettkampftage, die zu einem unvergesslichen Erlebnis in meiner sportlichen Karriere geworden sind."

 

(N. Heckel)

 

 

Die Show-Auftritte der Donaunixen

 

Auch interessante Show-Auftritte bleiben den Donaunixen in sehr guter Erinnerung.
Besonders zu erwähnen sind:

zweimaliger Live-Auftritt im ZDF-Fernsehgarten, Mainz
"Wetten dass…“ mit Thomas Gottschalk im Olympiabad München
Präsentation im Palastgarten des letzten Sultan der Türkei in Istanbul,
anlässlich der Vorstellung des AUDI A6
Auftritt beim Weltwirtschaftsforum Davos
Einweihung der „Lohengrin-Therme“ in Bayreuth mit der Weltmeisterin aus Moskau Olga Sedakova – geschwommen wurde nach der Wassermusik von Händel mit einem großen Live-Orchester
Einweihung des großen Sportkomplexes in Bad Hofgastein
"Dreh“ eines TV-Werbespots in Prag für die Eröffnung des 100. Media-Marktes
u.a. mit Johannes Heesters
"Dreh“ eines TV-Werbespots für die Brau-AG Österreich in Linz
Fernsehaufnahmen für Sender RTL, SAT 1 und das Bayerische Fernsehen
Auftritte in TOP-Hotels für Werbepartner, z.B. Bayerischer Hof in München,
Hotel Maximilian in Bad Griesbach

Zu guter Letzt:

 

Die Wurzeln des Erfolgs sind wohl immer im Ehrgeiz und in der intensiven Trainingsarbeit unserer kleinen und großen Donaunixen zu sehen. Ihrem Fleiß und ihrem Engagement gebührt große Anerkennung.

 

Hinter einer erfolgreichen Abteilung stehen engagierte und hervorragende Trainerinnen. Mein Dank gilt in erster Linie Gisela Kotzur und Emmy Luba. Seit 1975 und 1981 setzen sie sich für den Aufbau und Erfolg der Mädels bis zum heutigen Tag ein.

Viele Übungsleiterinnen haben uns auch auf einer langen Strecke erfolgreich begleitet:
Chistine Pogadl
Zoia Barbier
Cornelia Euringer-Close
Renate und Birgit Luba
Monika Hoiß
Miriam Kaul
Bettina Saibel
May-Ann Strobl

Seit einigen Jahren trainieren die ehemaligen Aktiven Cornelia Rauscher, Andrea Händler, Sonja Schlamp, Jessica Pflug, Melanie Reitberger, Judith Griebel und Cindy Mayer mit Fortsetzung der Erfolgsserie.

 

Ihnen allen gebührt mein herzlichster Dank - ebenso unserem 3. Vorsitzenden Peter Griebel für seinen selbstlosen Einsatz in allen Belangen. Einen nicht minder großen Dank richte ich an unseren ehemaligen ersten Vorstand Herwig Wanzl, der ehemaligen Vorsitzenden Marietta Semerak sowie an unseren amtierenden Vorsitzenden Udo Kotzur für die stete Unterstützung.

 

Ich bedanke mich auch bei der Stadt Neuburg, den Stadtwerken, unseren Sponsoren - im Besonderen Josef und Elisabeth Libal und Karin Kettlitz - sowie allen Eltern, die der Abteilung in seiner Aufgabenstellung behilflich waren.

 

Unserer Abteilung wünsche ich weiterhin Glück und Erfolg!

 

Barbara Rauscher

(Abteilungsleiterin)

 

 


Die Weltmeisterinnen 2000 im Gruppenwettbewerb der Altersklasse 20-34 Jahre
bei den Mastersweltmeisterschaften in München

 

oben v.l.: Monika Schwarz, Corinne Kaul (Coach), Katja Stolte, Agnes Wrobel, Andrea Prieß
unten v.l.: Monika Mayer, Angela Pogadl. Cornelia Rauscher, Anke Goßmann

 

 

 


Die erfolgreiche Mannschaft im Jugendbereich in den Jahren 1997 - 2002

 

 

 

Stand: Mai 2012

 

 

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